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Imuhar (Tuareg):

Die
Imuhar (Tuareg) sind ein Berbervolk mit
einer langen Tradition. Das Wort Imuhar heisst freie Menschen. Sie gelten als
Ureinwohner der Sahara - Region. Sie bewohnen riesige Gebiete inmitten der Wüste in Algerien, Niger, Mali, Libyen, zum Teil in
Burkina Faso und in Nordnigeria und
sogar in Togo. Aufgrund der immer schwieriger werdenden Lebensbedingungen wandern die Tuareg in
die Randzonen.
Die Tuareg
gehören zu den Völkern mit einer
Hochkultur, da sie eine Berbersprache sprechen, das Tamahaq oder Tamaschek und
sie schreiben Tifinagh, eine altberberische Schrift.
Sie waren bei den frühen europäischen Forschern
als "Karawanenräuber" gefürchtet und geachtet zugleich. Heute sind sie unter anderem gefragt als Führer durch die
Sahara. Auch die Karawanen, die das Salz aus den Salinen, z.B. von Fachi und
Bilma im Niger und Taoudenni in Mali holen, konnten sich gegen die LKWs behaupten.
SAHARA:
Seit
dem Entstehen der Kontinente aus glutflüssiger Lava vor ca. 3,5 Milliarden
Jahren, hat die Urwüste mehr als 3 Milliarden Jahre lang das Festland geprägt,
auch dort, wo sich heute die Sahara ausdehnt. Vor ca. 440 Mio. Jahren begannen
die ersten Pflanzen das Wasser, die Urheimat allen Lebens zu verlassen und auf
die Kontinente vorzudringen, die noch öde und leer waren. Auf der Suche nach
Nahrung folgten
ihnen die Tiere. Als die Eiszeit über den Nordteil der Erde
herrschte, verschoben sich die Klimagürtel nach Süden und der Regen fiel über
Nordafrika und die Sahara. In der heutigen Sahara weideten Savannentiere. Vor
dieser Zeit wechselten feuchte und trockene Perioden, und Wissenschaftler können
belegen, dass riesige Flächen der Sahara bis zu achtmal Meere gewesen sind.
Das erklärt auch die Funde von Schnecken, Muscheln etc.. z. B. in der Nähe von
El Goléa/El Minia in Algerien (und auch anderen Gebieten).
Der
eigentliche Oberflächenzustand der Planeten ist die Wüste. Auch die Oberflächen
von Mars, Venus und dem Mond sind Wüsten. Die Erde umkreist die Sonne (wie
zufällig) in einer schmalen Zone, in der die Temperaturen so variieren, dass
Wasser als Flüssigkeit und als Wasserdampf existiert. Dadurch ist
sichergestellt, dass von den bestehenden Ozeanen ständig Wasser verdunstet
und Regenwolken über das Festland ziehen, so dass Leben entstehen kann.
Weitere
Ausführungen würden aber den Rahmen dieser Seiten sprengen. Wenn Sie dieses
Thema interessiert, empfehlen wir das Buch "Die Wüste", Autor Uwe George (GEO-Verlag).
Die
Sahara ist also nicht durch Raubbau des Menschen an der Natur entstanden !!
Die
Sahara ist die grösste Wüste unserer Erde. Sie erstreckt sich über 8000 km von
Ost nach West (incl. der arabischen Halbinsel) und über 2500 km von Nord nach
Süd.
Nun
darf man sich die Sahara aber nicht nur aus Sanddünen vorstellen. Diese machen
nur 20% aus, das sind immerhin 2,5 Mio. km², die aber einen unendlichen Farben-
und Formenreichtum aufweisen. Der überwiegende Teil besteht aus Gesteinsfeldern
(Hammadas), Kieselwüsten (Regs), Kieswüsten (Serir) und Gebirgen. Die wichtigsten
Gebirge sind in Algerien das Ahaggar-,
im Niger das Air-, im Tschad das
Tibesti-Gebirge, in Mali der Adrar des Iforhas.
Das
Ahaggar-Gebirge ist durch vulkanische Tätigkeiten und Hebungen der Erdkruste
entstanden. Um dieses Hebungszentrum bildeten sich die Ausläufer aus Sandstein,
das Tassili n'Ahaggar um Tamanrasset und das Tassili n'Ajjer um Djanet in
Algerien. Hier fand der Forscher Henri Lhote die mittlerweile weltberühmten
Felszeichnungen und Felsgravuren, die etwa ab 8000 vor Chr. entstanden sind.
Auch im Niger stösst man auf interessante Felsgravuren und in Libyen und Tschad
auf Felszeichnungen. Sie zu entdecken ist ein einmaliges Erlebnis.
Beeindruckend ist die Schönheit der Landschaft und die Ruhe, die einem umgibt,
wenn man alleine auf einer Sanddüne oder einem Berggipfel steht. Der Wüste
trotzend gegenüber stehen die Oasen, die von unterirdischen Wassern gespeist
über üppiges Grün verfügen. Sie sind die Überlebenshilfe der Tuareg, die hier
leben und zu überleben versuchen.
Insgesamt kann man sagen, dass die Sahara eine sehr schöne Wüste ist, reich an
landschaftlichen Fremdheit und Abwechslung. Man kann ihr kaum widerstehen ! Nur
dem liegt sie zu Füssen, der sich hier auskennt, denn sie ist nicht ungefährlich
!! Ein Sprichwort sagt: Die Wüste ist alles: TRAUM und ALPTRAUM, WAHN
und WUNDER. Sie ist schauerlich und herrlich zugleich, man kann in ihren Sog
geraten.
Als
Sahel wird der Übergangsraum vom Wüstengebiet der Sahara zur Dornstrauchsavanne
am Saharasüdrand bezeichnet. Die Sahelzone erstreckt sich in einem breiten
Gürtel quer durch Afrika vom Atlantischen Ozean bis zum Roten Meer und umfasst
die Länder Mauretanien, Senegal. Mali, Niger, Tschad und Sudan. Durch verstärkte
Eingriffe des Menschen in den Naturraum Sahel wurde das ohnehin labile Ökosystem
empfindlich gestört. Häufig ausbleibende Regenfälle haben verheerende Folgen für
Mensch und Tier (Dürrekatastrophen). Allerdings breitet sich die Sahara immer
weiter aus und drängt in den Sahelgürtel hinein. Im Sahel nimmt die
Niederschlagsmenge zu, ca. 100 mm im Jahr und dadurch auch die Vegetation,
besonders Gräser, Sträucher und der Baumbestand werden dichter. Sahel bedeutet
im arabischen: das Ufer. Hier beginnt ein neuer Kulturkreis, Schwarzafrika. Der
Süden des Landes Niger liegt bereits im Sahel.
Südlich
des Sahel beginnt die Sudanzone mit noch mehr Niederschlägen und üppigerer
Vegetation bis hin zum Regenwald.
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Algerien
Algerien liegt an der nordafrikanischen Küste mit einer Fläche von 2.381.741 km²
und grenzt im OSTEN an Tunesien und Libyen, im SÜDEN an Niger und Mali, im
SÜDWESTEN an Mauretanien und im WESTEN an Marokko. Algerien ist das zweitgrößte
Land Afrikas (nach Sudan) und zählt ca. 29,3 Mio. Einwohner. Der überwiegende
Teil der algerischen Bevölkerung lebt an der Küste. 85 Prozent von
Algerien ist von der Sahara bedeckt. Im mediterranen Norden sieht man
Eichenwälder: Aber auch Korkeichen, Kiefern und Zedern kann man dort finden. Der
größte Teil des Landes besteht aus vegetationsloser Wüste. Im Atlasgebirge kann
man Schakale und in den Steppen Strauße beobachten. In den Wüsten der Sahara
kann man Echsen und Vipern, Gazellen und Wüstenfüchse finden.
Algier Der einstige
Seeräuberstützpunkt wurde erst im 19. Jahrhundert zur stark französisch
beeinflussten Hauptstadt des Landes. Im arabischen Altstadtviertel sind die
Moscheen besonders sehenswert. Die Altstadt von Algier wurde als Weltkulturerbe
der UNESCO aufgenommen. Das Museum El Bardo bietet Informationen über das Leben
der Tuareg in einer bedeutenden ethnografischen und prähistorischen Sammlung.
Ahaggar-Gebirge Das Gebirge mit den
bizarren Felsformationen befindet sich im Süden Algeriens. Die höchsten Berge
Algeriens sind erloschene Vulkankegel. In der Einsiedelei von Assekrem lebte
Anfang des 20. Jh. Pater Charles de Foucauld. Er engagierte sich für die Armen
und erforschte Sprache und Geschichte der Tuareg. In Abalessa bei Tamanrasset
liegt das Grab der Tuaregkönigin Tin Hinan.
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Niger
Niger
ist ein Binnenland mit einer Fläche von 1.267.000 km² und ca. 10.5 Millionen
Einwohnern.
Die 7
Nachbarländer sind im NORDEN Algerien und Libyen, im OSTEN der Tschad, im SÜDEN
Benin und Nigeria, im WESTEN Burkina Faso und Mali. Die Grenzen sind künstlich
und ohne Rücksicht auf die Ethnien gezogen worden.
Die
Hauptstadt NIAMEY liegt im Südwesten des Landes mit ca. 700 000 Einwohnern am
Fluss Niger.
Die
heutige Hauptstadt entstand aus dem Zusammenschluss mehrerer Dörfer der Songhay
und Djerma. Heute ist Niamey eine moderne Stadt, in der nur am Nigerufer
französische Kolonialbauten erhalten geblieben sind. Zahlreiche Restaurants und
Cafés befinden sich ebenfalls am Fluss. Im sehr schönen Freilichtmuseum
(Nationalmuseum) werden traditionelle Handwerkstechniken und Traditionen
vorgestellt. Im Artisanat arbeiten unter anderem Schmuckhandwerker, deren
Produkte direkt verkauft werden. Alle, im Niger lebenden ethnischen Gruppen
werden präsentiert. Die Wohnformen der verschiedenen Stämme kann man
besichtigen, Tuareg-Zelte aus Leder, Strohhütten der Fischer, Gehöfte der Djerma
und Haussa. Auch der berühmte Baum der Ténéré (oder was davon übrig blieb) ist
hier zu sehen.
Bis
1927 war ZINDER die Hauptstadt des Niger. Bis Mitte des 19.Jh. war Zinder
Verkehrsknotenpunkt für Haussa-Händler, Tuareg, Fulbe-Nomaden und Kanuri-Händler
mit einer aussergewöhnlichen Architektur. Das alte Viertel Birni (Haussa
"befestigte Stadt") ist mit quadratischen Häusern gebaut, die geometrisch
geschnitzte Ornamente und Malereien tragen. Das prächtigste Gebäude ist der mit
Reliefornamenten reich geschmückte Sultanspalast. Die noch teilweise erhaltene
Mauer war ursprünglich 10 Meter hoch. Auf dem Markt im Nomadenviertel Zengou
werden die kunstvollen Stickereien der Haussa angeboten, Töpfereien und bemalte
oder brandverzierte Kalebassenschalen. Natürlich kann man hier auch Salz in
verschiedensten Formen erwerben. Zinder ist eine der schönsten Städte im Niger.
Zentrum
des Karawanenhandels war und ist die ca. 1438 gegründete Stadt AGADEZ. Kaufleute
aus den Touat-Oasen (heute Algerien) und Tripolitanien (Libyen) liessen sich am
Fuss des Air-Gebirges nieder. Daraus entwickelte sich im 15.Jh. die Stadt zum
politischen Zentrum der Tuareg-Stämme Kel Ewey, Kel Gress und Kel Iférouan (Kel
= die Leute von..), die hier ein Sultantat gründeten. Der Sultan von Agadez war
und ist bis heute von schwarzer Herkunft.
Die
Stadt ist eine Wüstenstadt mit typisch sudanischer Lehmarchitektur. Der Markt
von Agadez ist besonders sehenswert im November, wenn die Salzkarawanen (Azalai)
aus Bilma eintreffen. Die Angebote des Marktes sind aussergewöhnlich vielfältig.
An berühmtesten ist wohl das "Kreuz von Agadez", als Schmuckstück ebenso wie als
Verzierung von Tuaregtaschen bzw. Schwertern (Takuba). Die Moschee von Agadez
ist im Air das islamische Zentrum. Das Minarett ist spitz zulaufend und 27 Meter
hoch. Der vierstöckige Lehmkastenbau des Sultanspalastes ist bemerkenswert
(heute Hotel). Heinrich Barth, der berühmte Hamburger Forscher, besuchte 1850
die Stadt. Schon damals lebten hier viele verschiedene Stämme. Heute treffen
sich hier Touristen aus aller Welt und, wenn möglich einmal im Jahr die
Teilnehmer der Rallye Paris - Dakar.
Die Oase TIMIA liegt inmitten des Air-Gebirges. Dieses karge Gebirge hat mit Timia
eine ruhige Oase, deren von den Franzosen erbaute
Festung Massu
© Jean Marc Dourou einen schönen
Blick über die über die Region ermöglicht. In den Gärten der Oase wachsen,
Tomaten, Orangen, Grapefruit, Datteln, Feigen, Minze, Hirse und Aprikosen.
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Libyen
Die "Große Sozialistische Libysch-Arabische
Volks-Jamahirija" liegt in Nordafrika und grenzt im NORDEN an das Mittelmeer, im
OSTEN an Ägypten und den Sudan, im SÜDEN an Tschad und Niger und im WESTEN an
Algerien und Tunesien.
Libyen gliedert sich in drei Provinzen: Tripolitanien, Cyrenaika und Fezzan.
Der größte Teil Libyens ist Wüste.
Auf einer Fläche von 1.759.000 km² leben ca. 5,7 Mio. Einwohner. Amts- und
Umgangssprache ist Hocharabisch. Außerdem gibt es zahlreiche maghrebinische
Dialekte sowie Berber- und nilosaharische Sprachen. Englisch und Italienisch
werden teilweise als Handelssprache gesprochen. Der größte Teil des Landes
besteht aus Wüste. In fruchtbareren Gegenden findet man Wacholder und Oliven.
Typische Wüstenbewohner sind Hyänen, Schakale, Gazellen, Wüstenspringmäuse und
Fenneks. Die wenigen Wildkatzenarten (z.B. Wüstenluchs) sind in ihrem Bestand
stark gefährdet.
Tripolis Die westlich wirkende Hauptstadt
Libyens ist Handel- und Bildungszentrum des Landes. In der Altstadt bestehen
noch die alten Märkte, die Souks, die zum Teil von einer Mauer aus dem 16.
Jahrhundert umgeben sind. Der Uhrenturm von 1839 ist nach italienischem Vorbild
erbaut. Der Triumphbogen erinnert an die römische Zeit und an Marc Aurel. Er
wurde 163 n. Chr. erbaut. In den die Altstadt umgebenden Stadtvierteln stehen
Bauten aus der italienischen Kolonialzeit.
Eine der größten Ausgrabungsstätten Libyens ist Leptis Magna, ein Weltkulturerbe
der UNESCO. Dieser ehemalige römische Handelshafen für Tiere, Gold und Elfenbein
erlebte seine Blütezeit um 200 n. Chr. In der großen Ruinenstadt sind das
Theater, die Bäder, das Forum sowie einige Tempel noch zu sehen.
Ghadames
Die
Oasenstadt Ghadames liegt an der algerischen Grenze und kann mit dem Flugzeug
erreicht werden. Ghadames war eine bedeutende Zwischenstation für Karawanen und
ist heute verlassen. In diesem Weltkulturerbe der UNESCO ist die Altstadt eine
architektonische Besonderheit und typisch libysch ohne die sonst oft vorhandenen
italienischen Bauten.
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Tunesien
Die Republik Tunesien (Nordafrika) grenzt im
Norden und Osten an das Mittelmeer, im Südosten und Süden an Libyen, im Westen
an Algerien. Auf einer Fläche von 163.610 km² leben 9,34 Millionen Einwohner.
Die Insel Djerba, die durch eine Fähre und einen sieben Kilometer langen
Straßendamm mit dem Festland verbunden ist, umfasst eine Fläche von 514 km². In
ihrer Hauptstadt Houmt Souk leben ca. 20.000 Menschen. Die Amtssprache Tunesiens
ist Arabisch. Als Umgangssprache wird tunesisch, ein westarabischer Dialekt,
gesprochen. Französisch ist als Bildungs- und Handelssprache, aber auch für
Touristen von Bedeutung. Englisch und Deutsch werden in größeren Städten und
Touristenzentren gelegentlich verstanden.
Tunis und der Golf von
Tunis Die Hauptstadt Tunis, die Ruinen von Karthago, das Dorf Sidi
Bou Said über der Bucht und die feinen Sandstrände von La Marsa und Gammarth
sind die Hauptattraktionen dieser Region. Tunis bietet mit seinem französischen
Flair und seiner orientalischen Lebensart viele Gegensätze, die es für Touristen
besonders reizvoll machen. Im alten Viertel sollte man sich die
Ez-Zitouna-Moschee ansehen. Die Medina von Tunis ist die größte und
besterhaltene in ganz Tunesien. Nach deren Besichtigung bietet sich ein Bummel
durch die Souks der Medina an. In der Neustadt bietet sich ein Besuch des
Bardo-Museums an, das zu einem der bedeutendsten Museen in Nordafrika gehört.
Sehenswert ist vor allem die römische Mosaikensammlung. Für die Besichtigung der
Ruinen Karthagos sollte man mindestens einen Tag einplanen. Besonders
interessant sind Tophet, die Punischen Häfen, die Antonius-Thermen, die
römischen Villen, das römische Theater und das römische und frühchristliche
Museum. In unmittelbarer Nachbarschaft Karthagos liegt das Bergdorf Sidi Bou
Said, das zu einer der größten Touristenattraktionen Tunesiens gehört. Von hier
aus hat man einen wunderbaren Blick über den Golf von Tunis. An den Sandstränden
von La Marsa und Gammarth kann man sich dann nach den Kulturausflügen erholen.
Südtunesien Die bizarre, dünn besiedelte
Landschaft Südtunesiens wird so häufig von Tagestouristen besucht, wie keine
andere Region des Landes. Per Jeep wird der Süden besichtigt, wobei der
Höhepunkt die Fahrt nach Ksar Ghilane am Rand der Sahara ist. Weitere
Sehenswürdigkeiten des Südens sind Tozeur und Nefta mit ihren grossen
Palmenhainen, Matmata, das Höhlendorf das als Filmkulisse für "Krieg der Sterne"
diente und Tataouine, das montags und donnerstags einen interessanten
Gewürzmarkt zu bieten hat.
© FVA Tunesien
oben
Bücher:
Die
ersten Reiseberichte über Westafrika und die Sahara stammen aus der Feder
arabisch schreibender Reisender wie Ibn Battuta (14.Jh.), Ibn Chaldun, Leo
Africanus, etc..
Ende des 18.Jh./Anfang des 19.Jh. zogen auch die ersten
Europäer neugierig auf den alten Karawanen - und Handelswegen durch die Sahara.
Einer der bedeutendsten Europäer war, neben Heinrich Barth und anderen, der in Vegesack bei Bremen geborene Gerhard Rohlfs. Lesen Sie über seine Erfahrungen,
die heute genauso gelten wie damals (1865): Zitat: "Das erste Erfordernis, das
ein Afrikareisender, wie überhaupt jeder, der unbekannte Gegenden durchforschen
will, von Haus aus mitbringen muss, ist, dass er sich selbst gründlich kennt,
denn nur nach einer strengen und unparteiischen Selbsterkenntnis darf man
hoffen, sich die genügende Menschenkenntnis anzueignen, und letztere ist
nirgends so unentbehrlich als bei Reisen in Afrika, wo es täglich darauf
ankommt, fremde Völker und Menschen richtig zu beurteilen. Gefahren drohen ja
nur von einer Seite, von dem Menschen. Die klimatischen Einflüsse dieser
Gegenden lassen sich wirksam mit Chinin bekämpfen, und die von wilden Tieren
kommenden Gefahren sind gleich Null; aber wie schwer ist es hier, den Freund vom
Feind zu unterscheiden, um so schwerer, je höher die Stufe der so genannten
Zivilisation ist, die die Menschen einnehmen. Zweitens muss der Reisende Geduld
im höchsten Grad besitzen, alle Arten von Strapazen, Hunger und Durst, selbst
Kränkungen und Beschimpfungen ertragen können. Ohne diese Eigenschaften wird
niemand in das Innere Afrikas einzudringen vermögen....."Zitat Ende
Folgende Titel sind empfehlenswert und erhältlich:
Gold,
Salz und Sklaven - Die Geschichte der grossen Sudanreiche: Gana, Mali und
Songhai - Rudolf Fischer, Verlag Edition Piscator 1991: Geschichte
Im
Sattel durch Nord- und Zentralafrika, 1849 - 1855 - Heinrich Barth - Verlag
Edition Erdmann 2000, Geschichte
Quer
durch Afrika - Die Erstdurchquerung der Sahara vom Mittelmeer zum Golf von
Guinea, 1865 - 1867 - Gerhard Rohlfs - Verlag Edition Erdmann 1984, Geschichte
Die
Tuareg-Tragödie - Kultur, Leben der Tuareg - Mano Dayak - Verlag Horlemann 1996,
Tuareg
Geboren
mit Sand in den Augen - Über die Tuareg - Rebellion - Mano Dayak - Unionsverlag
1999, Tuareg
Die
Wüste - Vorstoss zu den Grenzen des Lebens - Uwe George - Verlag GEO-Gruner &
Jahr 1999, Geologie
Sahara - Gerhard Göttler - Verlag Du Mont Richtig Reisen 2002, Reiseführer
Algerische Sahara - Gerhard Göttler - Verlag Reise Know how 2002, Reiseführer
Westafrika - Sahelländer - Anne Wodtcke - Verlag Reise Know how 1997, Band
2, Reiseführer
Westafrika - Geo Special - verschiedene Autoren - Verlag Gruner & Jahr 2000,
Reiseführer
Tuareg
- Alberto Vazquez-Figueroa - Verlag Goldmann 1999, Roman
Ikufar - Sohn der Wüste - David Ball - Verlag Schneekluth 1999, Roman
Die Weisheit des Tuareg - Amenokal Alhavi - Verlag Diederichs 2002, "Lehre des
Lebens"
Das
Afrika - Lexikon - Hrsg. Dr. Jacob E. Mabe - Verlag Peter Hammer 2001,
Nachschlagewerk
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